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Sicherheit zuhause

Veröffentlicht: 14. Februar 2005 Kategorie: Fachartikel

Presse und Öffentlichkeit wenden sich verstärkt dem Thema „Sicherheit in Wohnungen zu“. So sollen maximal 5-10 % der deutschen Haushalte über Rauchmelder oder eine Einbruchmeldeanlage verfügen. Dies konstatierte der Fachverband Sicherheitssysteme im ZVEI. Was solche Systeme können und was zu beachten ist, wird hier erläutert.

Sicherheit zuhause
Ein effektiver und wirtschaftlicher Einsatz von Systemen zur Gebäudesicherung für den Heimbereich gewinnt allerdings auch in Deutschland mehr und mehr an Bedeutung. Die ZVEI Initiative zum Thema „Home-Security“ soll dabei zur Unterstützung der Schaffung von vernünftigen Rahmenbedingungen dienen.

  • VdS Richtlinien für Hardware anpassen oder neue Richtlinien erarbeiten
  • Erstellung einer nationalen Norm „Gefahrmeldeanlagen für Kleingewerbe, Wohnhäuser und Wohnungen“ analog zu DIN 14 675
  • Späteres Einbringen in den europäischen Normungsprozess

    Home-Security-ein neues System?
    Sicherheitssysteme für den Wohnungsbau müssen sowohl auf der elektrischen als auf der mechanischen Seite ein komplettes, wirtschaftlich reizvolles udn einfach zu bedienendes Gesamtsystem bieten.

    Die von einem Home-Security-System gesteuerte Gebäudeüberwachung umfasst dabei neben den klassischen Schutzmaßnahmen gegen Einbruch auch Themen wie Zutrittskontrolle sowie Wasser, Gas und Brandmeldung. Bei der Kombination dieser Einzelmeldungen ist allerdings strikt darauf zu achten, dass die Zuordnung der Meldungen eindeutig ist und nicht z.B. ein Wasseralarm eine Einbruchsmeldung generiert.

    Das Thema scharf/unscharf schalten der Anlage, sowie die aus Komfortanforderungen resultierenden Ausnahmen aus dem Sicherheitskonzept, wie etwa das offene Schlafzimmerfenster bei scharf geschaltetem System, stellen ebenfalls neue Anforderungen an ein Sicherheitssystem für den Home-Security Bereich. Dabei steht diese Forderung im Gegensatz zu dem Prinzip des „zwangsläufig scharf schalten“ nach VdS. Hier werden marktgängige Anforderungen und Lösungen zu entwickeln sein.

    Im Bereich der Zutrittskontrolle mit seiner scharf und unscharf Schaltfunktion sind Konzepte notwendig, die auch den Anforderungen des Privathaushaltes und dessen Nutzern gerecht werden. Eingabeeinheiten mit Leser und Tastatur bieten bereits heute vielfältige Möglichkeiten der Zutrittskontrolle durch Codes und elektronische Chip-Schlüssel. Allerdings ist eine auch unter Berücksichtigung zusätzlicher Komfortanforderungen Fehler resistente Bedienung notwendig, um z.B. auch Kinder in das Sicherheitssystem effektiv mit einbinden zu können. Bei heutigen nach VdS installierten Anlagen ist dies der Fall. Ein neues Thema im Bereich der Home-Security wird auch das Thema Personenruf (z.B. Altenruf) sein, welches in der klassischen Anwendung kaum eine Rolle spielt.

    Der EIB/KNX als wirtschaftliche Alternative?
    Kalkulationen zeigen, dass eine konventionelle Einbruchmeldeanlage- aufgesetzt auf die im Festpreis enthaltene konventionelle Installation eines Einfamilienhauses- auch ungefähr dem Aufpreis für die EIB/KNX- Grundinstallation mit Sicherheitsfunktionen entspricht.

    Mit dieser Installation auf Basis z.B. des „ABB i-bus EIB/KNX“ können, im Gegensatz zu der konventionellen Einbruchmeldeanlage als separates „Sicherheitssystem“, eine Kombination von zahlreichen Sicherheits-, Überwachungs- und auch Komfortfunktionen realisiert werden:
  • Eine Einbruchüberwachungs- und meldeanlage mit zahlreichen Verknüpfungen, z.B. einer programmierten Panikschaltung (per Knopfdruck Beleuchtung einschalten und Rolläden schließen lassen)
  • Automatische Abläufe bei Brandmeldung- anschalten des Lichtes im ganzen Gebäude, aktivieren einer Innensirene und öffnen der Rolläden zur Schaffung von Fluchtmöglichkeiten.
  • Automatisiertes „Gehen-Szenario“- ausschalten des Lichts und der Steckdosen, einschalten der Überwachungsfunktionen.
  • Bei längerer Abwesenheit ein- und ausschalten von Licht, öffnen und schließen von Rolläden zum Vortäuschen von Anwesenheit
  • Die komfortable Steuerung der gesamten Beleuchtungsanlage des Hauses
  • Die Steuerung der Markisen mit Windwächtern und der Rolläden mit Sonnenwächtern
  • Die Option, Erweiterungen und Änderungen „ohne Schlitzklopfen“ d.h. nur durch Umprogrammierung, in Zukunft jederzeit problemlos durchführen zu können

    Meldergruppenterminal als Verbindung von Sicherheit und EIB/KNX
    Mit Meldergruppenterminals lassen sich Sicherheits- und Überwachungsfunktionen realisieren. Meldergruppenterminal und zugehöriges Applikationsprogramm bilden die Schnittstelle zwischen dem EIB/KNX-System und einer Vielzahl von Sensoren der Gefahrmeldetechnik. Die Palette umfasst alle Melder/Kontakte und Sensoren aus der Einbruchmeldetechnik, wie z.B. Glasbruchsensoren, Magnet-Reedkontakte, Bewegungsmelder bis hin zu Notruftaster usw. Die jeweiligen Leitungen zwischen dem EIB-Meldegruppenterminal und den Sensoren werden dabei wie bei einer Gefahrenmeldeanlage auf Kurzschluss, Unterbrechung bzw. Sabotage überwacht. Über eine EIB Schnittstelle lässt sich der EIB/KNX auch in eine Zentrale einbinden.

    Sicherheit hat Zukunft
    Die zunehmende Anzahl von Komponenten und Systemen im Heim-Sicherheitsbereich vieler namenhafter Hersteller zeigt den Trend klar auf. „Home-Security“ wird auch für die Wohnungswirtschaft ein interessanter Aspekt zum Schutz von Familie/Leben und Eigentum. Zusätzlichen Komfort wird er dabei aus einer Koppelung der Sicherheits- und Gebäudeinstallationssysteme auf EIB/KNX Basis gewinnen.

    Einfache Bedienung einerseits sowie eine große Flexibilität des Systems andererseits machen die Einbindung der Sicherheitstechnik in ein Gesamtkonzept für eine EIB/KNX Gebäudesystemtechnik Installation für den Nutzer zunehmend attraktiv und werden die weitere Entwicklung der Einbruchmeldetechnik für den Nutzer sicherlich stark beeinflussen. Welche der Lösungen am Markt dominieren wird, wird dabei im Wesentlichen von der Wirtschaftlichkeit der Systeme abhängen.