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Netzwerk + Glasfaserverkabelung (Teil 1)

Veröffentlicht: 16. August 2007 Kategorie: Fachartikel

Die Glasfaserverkabelung gehört zur strukturierten Verkabelung wie die Gabel zum Messer.

Netzwerk + Glasfaserverkabelung (Teil 1)
%%DISPLAYRS%%
%%ENDDISPLAYRS%% Die Geschichte mit FTTD (Fiber to the Desk - Glasfaser bis zum Arbeitsplatz) hat sich bis heute nicht durchgesetzt. Was sich aber durchgesetzt hat, ist fast immer in Gebäuden mit mehreren Etagenverteilern - ein Backbone mit Glasfaserkabel. Die Mystifizierung der Glasfaser ist zum Teil bis heute geblieben, da wird von Multimodefasern und Singlemodefasern gesprochen und Stecker wie:



ST (Bajonett Fiber Optic Connector - BFOC-2) SC


ST (Bajonett Fiber Optic Connector - BFOC-2)

SC (Subscriber Connector)

FC (Fibrotic Connector)

LC (Lucent Connector)


Sündteure Speissgeräte und Messgeräte werden verwendet um einen Stecker auf die Glasfaser zu montieren und dann zu messen. Das klingt alles ziemlich kompliziert.

Vielleicht geht es aber ganz einfach diese Glasfaserthematik zu entmystifizieren. Ich lade Sie auf eine Reise in die Glasfasertechnik ein.

Die Glasfaser im LAN wird immer dann eingesetzt, wenn größere Strecken zu überbrücken sind. Wir unterscheiden zwischen 2 Faserarten, Multimode- und Singlemodefasern.
Die Multimodefaser hat einen Faserdurchmesser von 50µm und einen untrennbaren Mantel mit 125µm. Man spricht auch von Fasern 50/125µm. Die Singlemodefaser hat hingegen einen Faserdurchmesser von 8,3 - 9µm und ebenfalls den untrennbaren Mantel mit 125µm, also spricht man hier von Fasern 9/125µm.

%%DISPLAYRS%%
%%ENDDISPLAYRS%% Diese Bezeichnung alleine entspricht nur dem Kerndurchmesser aber sonst keiner Spezifikation. Die genaue Spezifikation ist in den Normen wie folgt geregelt:



Mit dieser Tabelle werden auch nicht alle glücklich werden. Mit der nächsten Tabelle wird sich vielleicht das Geheimnis lichten.



Ich denke mal, das geht einfacher. Die Faustformel bis heute war:

Strecken bis 300 Meter werden mit Multimodefasern, Strecken größer 300 Meter bis 2 km werden mit Singlemodefasern realisiert.

Aber ab heute würde ich folgendes vorschlagen: Verwenden Sie im Backbone bei Neugebäuden immer Singlemodefasern, egal wie lange die Strecken sind. Der Grund ist recht simpel: Die Komponenten für Singlemode der aktiven Geräte unterscheiden sich preislich kaum von denen für Multimode. Soll heißen, dass der höhere Preis der Multimodefaser mit den günstigeren aktiven Komponenten bis 30 Meter Kabellänge genauso viel kostet wie die günstigere Singlemodefaser mit den teureren aktiven Komponenten. Ab ca. 30 Meter sieht das dann so aus, dass die Singlemodevariante immer günstiger ist. Der Vorteil der Singlemodefaser für die Zukunft ist enorm, keine Längenrestriktion, dass heißt Singlemodefasern sind zukunftssicher.