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Fehlerstromschutz

Veröffentlicht: 7. September 2010 Kategorie: Fachartikel

Defekte Elektrogeräte, schadhafte Kabel oder durch Feuchtigkeit verursachte Fehlerströme sind eine unsichtbare, oft tödliche Gefahrenquelle. Mögliche Folgen von Stromschlägen auf den menschlichen Organismus sind Muskelverkrampfungen und Herzkammerflimmern, also akute Lebensgefahr.

Fehlerstromschutz
FI-Schutz (FI = Fehlerstrom) kann die Gefahr von Stromschlägen verringern und dient somit dem Personenschutz. Bei der Errichtung von Neubauten ist die Installation eines Fehlerstromschutzes Vorschrift. Die FI-Schutzgeräte sind dann bereits in den Verteilerkästen integriert.

FI-Schutz verhindert auch elektrisch gezündete Brände und trägt somit zum Brandschutz bei, da FI-geschützte Leitungsnetze im Fehlerstromfall abgeschaltet werden.

FI-Schutz zum Nachrüsten
Sollte eine Nachrüstung von FI-Schutz, in Verteilungen zur Erlangung höherer Sicherheitsstandards in älteren Gebäuden, nicht möglich oder die Elektroinstallation nur mit 2-adrigen Leitungen ausgeführt sein, bietet ELSO als dezentrale Lösung Schutzkontaktsteckdosen mit integriertem FI-Schutz an. D.h., erst unmittelbar am Verbraucher ist der Fehlerstromschutz wirksam. Damit lassen sich z.B. Bäder, Hobbyräume, Hotels, Unterrichtsräume, Werkstätten usw. nachrüsten.

Alle an den FI-geschützten Abgangsklemmen der FI-Schutzsteckdosen nachgeschalteten Steckdosen oder Geräte sind mitgeschützt und somit nach DIN VDE 0100, Teil 410 mit einem Zusatzschutz ausgerüstet.

Funktionsweise
Im FI-Schutz-Gerät (z.B. Steckdose) ist ein Wandler integriert. Der Wandler ist ein Spulensystem, dessen Primärwicklungen aus den aktivenLeitern (L ... Außenleiter, N ... Neutralleiter) gebildet sind. In ihnen wird jeweils ein magnetisches Feld erzeugt. Die Richtungen beider Felder ist entgegengesetzt.

Zusätzlich ist im Wandler eine Sekundärwicklung integriert, an der ein Relais angeschlossen ist, dessen Arbeitskontakte im Fehlerfall die aktiven Leiter allpolig trennen (siehe Bild). Der Schutzleiter wird nicht durch den Wandler geführt.

Fehlerstrom fließt nicht
Der Strom in beiden aktiven Leitern ist im ungestörten Betrieb gleich groß. Die beiden in den Primärwicklungen erzeugten Magnetfelder sind gleich groß und heben sich in ihrer Wirkung auf. In der Sekundärwicklung wird keine Spannung induziert. Die Arbeitskontakte des Relais bleiben geschlossen.

Fehlerstrom fließt
Im Störfall fließt ein Teil des zufließenden Stromes über den Schutzleiter oder die Erde ab. Die Ströme in den aktiven Leitungen (L und N) sind nicht gleich groß. Die in den Primärwicklungen erzeugten Magnetfelder heben sich nicht mehr auf. In der Sekundärwicklung wird eine Spannung induziert, die das Relais auslöst und damit den Verbraucher allpolig vom Netz trennt.

Prüftaste

Im FI-Schutzgerät (Steckdose) ist eine Prüftaste integriert, mit der ein Fehlerstrom simuliert werden kann. Dadurch wird die einwandfreie elektrische und mechanische Funktionsfähigkeit geprüft und sichergestellt. Durch einen integrierten Schalthebel wird nach der Überprüfung der Strom wieder eingeschaltet.