Eine gute Beleuchtungsanlage ist für den Inhaber eines Ladengeschäfts eine ebenso lohnende Investition wie die richtige Dekoration und die Zusammenstellung des Angebots. Ein Patentrezept für die richtige Beleuchtung gibt es zwar nicht, aber es gibt erkennbare Trends, an denen sich zukünftige Beleuchtungslösungen ausrichten.

Verkaufsräume, insbesondere in der Textilbranche, sehen nicht das ganze Jahr gleich aus. Die Mode ändert sich, die Jahreszeiten wechseln und selbst das natürliche Licht ist täglichen Schwankungen unterworfen. Unterschiedliche Menschen besuchen zu verschiedenen Tageszeiten die Geschäfte und stellen differenzierte Anforderungen an die Beleuchtung. Grundsätzlich können drei Einkaufsszenarien unterschieden werden: Das funktionale -, das inspirative - und das gesellige Einkaufen.
Hinter dem funktionalen Einkaufen verbirgt sich der Erwerb von Gegenständen des täglichen Lebens. Die Beleuchtung dazu sollte den Kunden nicht nur einen guten räumlichen Überblick verschaffen, sondern sollte auch dem biologischen Rhythmus der Menschen angepasst sein. Die unterschiedlichen Stimmungen am frühen Morgen oder späten Abend erfordern differenzierte Beleuchtungskonzepte.
Inspiratives Einkaufen ist eine alternative Freizeitaktivität. Gekauft wird jedoch nur, wenn
die angebotene Ware den Kunden anregt und sein Interesse weckt. Mit sorgfältig
abgestimmten Lichtakzenten und -farben lässt sich die Ware entsprechend in Szene
setzen. Der Verkaufsraum erhält dadurch eine individuelle
Dramaturgie.
Zum geselligen Einkauf kommt die soziale Komponente. Der Einkaufsbummel wird als eine Möglichkeit begriffen, sich mit
Gleichgesinnten zu treffen, gemeinsam einzukaufen, sich kennen zu lernen oder
Neuigkeiten auszutauschen. Diese Art des geselligen Treffens in
Verkaufsbereichen lässt sich durch eine entsprechende Lichtatmosphäre angenehm
unterstützen und lenken.
Innovative Lampentechnologie
Immer kleiner und
leistungsfähiger werden die Lampen, vielfältiger die Lichtfarben und
raffinierter die Lichteffekte. Sie formen Räume, gestalten Umgebungen farblich
und setzen Details des Warenangebots wirkungsvoll in Szene.
Mit den modernen,
kompakten Lampen lassen sich heute maßgeschneiderte Lichtakzente für nahezu jede
Anwendung realisieren. Ein zentrales Thema bei der Verkaufsraumbeleuchtung ist
die Wirtschaftlichkeit. Geringer Energieverbrauch, lange Wartungsintervalle und
hohe Lichtausbeute sind gefordert, um die Betriebskosten zu minimieren. Und da
sind es gerade die hochwertigen Lichtquellen, wie die
Kaltlicht-Halogen-Reflektorlampe MASTERline ES oder die keramischen
Hochdruck-Entladungslampen MASTER Colour CDM, mit denen sich dieses Ziel in
relativ kurzen Zeitspannen erreichen lässt.
Betrachten wir
das Beispiel eines Textilfachgeschäfts, das seine Auslagen bisher mit
herkömmlichen Reflektorlampen R63 ausgeleuchtet hat, weil der Anschaffungspreis
dieser Lampen relativ gering ist. Bei einer durchschnittlichen Brenndauer von
rund 4000 Stunden pro Jahr, einer mittleren Lebensdauer von 1000 Stunden und
einem Energieverbrauch von 60 Watt, errechnen sich - einschließlich der Kosten
für einen viermaligen Lampenwechsel - Gesamtbetriebskosten je Lampe von 42 Euro
pro Jahr.
Eine Alternative
dazu ist die Hochvolt-Halogenreflektor-Lampe mit Niedervoltbrenner, die MASTER
PAR 20 E, die mit der R63 Reflektorlampe 1:1 austauschbar ist. Sie kostet in der
Anschaffung das 15-fache und nicht zuletzt deshalb verzichten viele Shop-Inhaber
darauf. Das sollten sie aber nicht. Denn zum einen benötigt diese Lampe nur ein
Drittel der Energie einer herkömmlichen Reflektorlampe. Zudem hat sie mit 5000
Stunden die fünffache Lebensdauer. Insgesamt stehen hier den Betriebskosten der
R63-Lampe von 42 Euro nur rund 23 Euro der MASTER PAR 20 E gegenüber. Eine
Ersparnis pro eingesetzter Lampe von 19 Euro.
Eine ähnlich
beeindruckende Rechnung lässt sich für den Austausch von Standard
Halogenreflektorlampen durch die MASTERline ES oder für den Austausch von
Hochdruckentladungslampen mit Quarzbrenner durch die keramischen MASTER Colour
Lampen aufstellen. Trotz des zum Teil erheblich höheren Anschaffungspreises sind
die Einsparungen an Betriebskosten so erheblich, dass die preislich teurere
Lampe in der Gesamtkostenbetrachtung die günstigere Alternative ist. Ein
weiterer Zusatznutzen, der in Zahlen nur schwer zu fassen ist, ist die erheblich
bessere Lichtqualität der höherwertigen Lampen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die veranschlagten Kosten einer Beleuchtungsanlage nicht ausschließlich am Anschaffungspreis der Lampen orientieren sollten. Energie- und Lampenwechselkosten sowie die Wechselintervalle gehen ebenfalls in die Betriebskosten einer Lichtanlage ein. Insbesondere dann, wenn statt des kostspieligen Einzelwechsels defekter Lampen, gegen Ende der Nutzlebensdauer ein Gruppenwechsel vorgenommen wird, führen langlebige Leuchtmittel mit einer geringen Frühausfallsrate trotz höherer Beschaffungskosten fast immer zu geringeren Gesamtkosten.