Brandmeldeanlagen sind ein zentraler Baustein der Gebäudesicherheit. Ein durchgängiger Überspannungsschutz hilft, ihre Funktion zu sichern und Störungen sowie Ausfälle zu verhindern.
Brandmeldeanlagen müssen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Doch gerade ihre empfindliche Elektronik und die Vielzahl angeschlossener Leitungen und Schnittstellen machen sie anfällig für Blitz- und Überspannungseinwirkungen. Die Folgen reichen von Fehlalarmen und Störungen bis zum Ausfall sicherheitsrelevanter Funktionen – mit möglichen Folgekosten durch Reparaturen, Technikereinsätze oder eine erforderliche Brandwache.
Überspannungen können dabei über unterschiedliche Wege in die Anlage gelangen: beispielsweise über die Energieversorgung, Brandmelde-Loops, Kommunikations- und Netzwerkschnittstellen sowie Antennen- und Fernmeldeleitungen. Deshalb sollte der Überspannungsschutz bereits bei der Planung berücksichtigt und auf die unterschiedlichen Schnittstellen der Brandmeldeanlage abgestimmt werden.
Die Brandmeldezentrale im Fokus
In der Brandmeldezentrale laufen die Informationen der Anlage zusammen. Hier werden Signale überwacht, ausgewertet und notwendige Maßnahmen eingeleitet. Entsprechend dem Blitzschutzzonen-Konzept lässt sich die Brandmeldezentrale als eigener Schutzbereich betrachten. An den Übergängen zwischen den Blitzschutzzonen sorgen geeignete Überspannungsschutzgeräte dafür, gefährliche Störimpulse zu begrenzen.
DEHN bietet dafür abgestimmte Schutzlösungen für Energie- und informationstechnische Schnittstellen:
Kombinierte Blitz- und Überspannungsableiter wie BLITZDUCTOR oder DEHNpatch schützen unter anderem Signal-, Bus- und Kommunikationsleitungen.
Für die Energieversorgung stehen passende Ableiter wie DEHNrail oder DEHNguard zur Verfügung.
So entsteht ein durchgängiges Schutzkonzept, das die Anlagenverfügbarkeit erhöht, Fehlmeldungen reduziert und dazu beiträgt, dass die Brandmeldeanlage genau dann zuverlässig arbeitet, wenn sie gebraucht wird.
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