Allgemeine Prüfverfahren für das Verhalten von Kabeln und isolierten Leitungen im Brandfall - Messung der Wärmefreisetzung und Raucherzeugung während der Prüfung der Flammenausbreitung -Prüfeinrichtung, Prüfverfahren und Prüfergebnis
Das Prüfverfahren beschreibt einen Brandversuch in dem eine gewisse Menge von Kabeln oder Leitungen auf einer vertikalen Kabelleiter mit einer spezifizierten Zündquelle gezündet werden. Ziel ist das Brandverhalten dieser Kabel oder Leitungen zu bestimmen und eine direkte Eigenschaftsbeschreibung zu ermöglichen. Die Prüfung liefert Daten für frühe Stadien von Kabel- oder Leitungsbränden nach der Entzündung. Es werden Daten ermittelt in wie weit eine Sichtbehinderung in einem Raum aufgrund einer Rauchentwicklung auftritt.
Folgende Parameter können unter fest definierten Prüfbedingungen bestimmt werden:
- Flammenausbreitung;
- Wärmefreisetzungsrate;
- gesamte Wärmefreisetzung;
- Rauchentwicklungsrate;
- gesamte Rauchentwicklung;
- Brandentwicklungsrate;
- Auftreten von flammenden Tröpfchen/Partikeln.
- Dem Volumen des brennbaren Materials;
- Anordnung der Kabel und Leitungen zu einer Umhüllung;
- Die Temperatur die es ermöglicht freigesetzte Gase der Isolierungen zu entzünden,
- Dem Luftvolumen das die Leitungen und Kabel durchströmt.
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