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Erdungswiderstand – Messverfahren für sichere Erdungsanlagen
Westermann

Erdungswiderstand – Messverfahren für sichere Erdungsanlagen

Der spezifische Widerstand der Erde spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des Ausbreitungswiderstands eines Erders. Diese geologisch-physikalische Größe bildet die Grundlage für die Berechnung zuverlässiger Erdungsanlagen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Messprinzipien, insbesondere die Methode Wenner mit vier langen Erdspießen, die im Abstand von 2 bis 30 Metern in den Boden getrieben werden. Wir beleuchten auch wichtige Aspekte wie die Einschlagtiefe der Erdspieße und die Anzeige von RE am Messgerät. Tauchen Sie ein in die Welt der Erdungsmessung und erfahren Sie, wie Sie sicherstellen können, dass Ihre Anlagen optimal geerdet sind.

Westermann

Erdungswiderstand – Messverfahren für sichere Erdungsanlagen

Veröffentlicht: 2. Oktober 2023 · Kategorie: Fachartikel

Der spezifische Widerstand der Erde spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des Ausbreitungswiderstands eines Erders. Diese geologisch-physikalische Größe bildet die Grundlage für die Berechnung zuverlässiger Erdungsanlagen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Messprinzipien, insbesondere die Methode Wenner mit vier langen Erdspießen, die im Abstand von 2 bis 30 Metern in den Boden getrieben werden. Wir beleuchten auch wichtige Aspekte wie die Einschlagtiefe der Erdspieße und die Anzeige von RE am Messgerät. Tauchen Sie ein in die Welt der Erdungsmessung und erfahren Sie, wie Sie sicherstellen können, dass Ihre Anlagen optimal geerdet sind.

Aus diesem Dokument

Erdungswiderstand – Messverfahren Earthing Resistance – Measuring Principles Spezifischer Erdwiderstand ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ Der spezifische Widerstand der Erde ist maßgebend für den Ausbreitungswiderstand eines Erders. Er ist die geologisch, physikalische Größe, die zur Berechnung von Erdungsanlagen dient. Die Messung erfolgt z. B. nach der Methode Wenner mit vier möglichst langen Erdspießen (übliche Länge der Erdspieße 30 cm bis 50 cm). Diese werden im Abstand von 2 m bis 30 m in gerader Linie in den Boden getrieben. Die Einschlagtiefe der Erdspieße darf höchstens 1/20 des Abstandes betragen. Am Messgerät wird RE angezeigt. IEH G ∼ Messgerät V A U a Erdspieße (Elektroden) a E a ES S H Berechnung: φE= 2 · π · a · RE π = 3,1416 a: Abstand zwischen zwei Erdspießen in m RE: gemessener Widerstand in Ω E: zu messende Elektrode, S: Sonde, ES: Erdelektrodensonde, H: Hilfs-Erdelektrode Erdungsmessung ■■ ■■ ■■ Der Erdungswiderstand einer einzelnen Erdungselektrode ① bzw. eines Erdungssystems wird mittels Spannungsfallverfahren gemessen. Messgerät E Empfohlen werden dabei folgende Abstände: 1 S UES 2 – Abstand zwischen Sonde S und dem zu messenden Erder: 62 % des Abstandes zwischen Hilfserder H und dem zu messenden Erder. Für die Messung muss die Verbindung der Erdungselektrode mit der elektrischen Anlage ② aufgetrennt werden. V A Zur Anwendung kommt z. B. die Messung mit 2 Spießen (Hilfserder H und Sonde S). – Mindestabstand zwischen den Erdspießen: 30 m ■■ IEH G ∼ 62% H a > 80 m (100%)...

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