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VDE 0100 und die Praxis: Messung von Kurzschlussströmen bzw. Schleifenimpedanzen
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VDE 0100 und die Praxis: Messung von Kurzschlussströmen bzw. Schleifenimpedanzen

Kapitel 11.5.6: eine genaue Erklärung wie Sie Kurzschlussströme messen.

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VDE 0100 und die Praxis: Messung von Kurzschlussströmen bzw. Schleifenimpedanzen

Veröffentlicht: 18. August 2017 · Kategorie: Gold

Kapitel 11.5.6: eine genaue Erklärung wie Sie Kurzschlussströme messen.

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11.5 Schutz durch automatische Abschaltung der Stromversorgung 363 11.5.6 Messung von Kurzschlussströmen bzw. Schleifenimpedanzen Es gibt grundsätzlich zwei Methoden, den Kurzschlussstrom zu messen. Die beiden Messmethoden sind: a) Durch Schaltgeräte wird ein direkter Kurzschluss zwischen einem Außenleiter und dem PEN-Leiter, ggf. auch Schutzleiter, hergestellt und nach kurzer Zeit (etwa 100 ms) wieder abgeschaltet. Nach dem Abklingen des Einschwingvorgangs wird der letzte Teil des Messwerts (etwa 40 ms) gespeichert und steht als Ergebnis zur Verfügung. b) Durch Einschaltung eines Prüfwiderstands RP wird der bei Belastung auftretende Spannungsfall gemessen und daraus der Kurzschlussstrom berechnet. Geräte nach a) sind teuer und störanfällig und werden in der Praxis kaum noch verwendet. Nachfolgend wird nur die Messmethode nach b) behandelt. Die prinzipielle Messschaltung ist in Bild 11.5 gezeigt. Bei der Messung wird zunächst der Schalter SV eingelegt und der Vorprüfwiderstand RV (etwa 1 000 : bis 2 000 :) an das Netz geschaltet. Dabei wird festgestellt, ob eine Unterbrechung im PEN-Leiter vorliegt und die Prüfung abgebrochen werden muss. Danach erfolgt die Hauptprüfung, wobei durch den Schalter SP der Widerstand RP (etwa 5 : bis 25 :) eingeschaltet wird. Dabei wird der Spannungsfall UE1 am Hauptwiderstand gemessen. Die Netzspannung UE wird nicht gleichzeitig gemessen; sie ist entweder kurz vor oder kurz nach der Belastungsmessung vorzunehmen. Die Zusammenhänge zeigt Bild...

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