Implementieren eines Instandhaltungsprogramms mit Wärmebildkameras
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Implementieren eines Instandhaltungsprogramms mit Wärmebildkameras

Implementieren eines  Instandhaltungsprogramms   mit Wärmebildkameras Erste Schritte •  Gewinnen Sie die Unterstützung der Geschäftsführung. Erstellen Sie eine Zusammenfassung Ihrer neuen Erkenntnisse aus der  Thermografieschulung, und tragen Sie Ihre Ideen für weitere Vorgehensweisen der Geschäftsführung vor. Teilen Sie dabei mit, welche Unterstützung Sie benötigen, und ermitteln Sie, wie der Nutzen der  Thermografie gemessen wird.  •  Sammeln Sie praktische Erfahrung bei der Interpretation von Wärmebildern. Nutzen Sie die Kamera zwei- bis dreimal pro Woche über einen Zeitraum von sechs Monaten, um Fach- und Praxiswissen aufzubauen. Planen Sie Ihre Arbeit, führen Sie eine Nachverfolgung Ihrer  Untersuchungsergebnisse durch, und dokumentieren Sie Ihre Ergebnisse von Anfang an. Anwendungsbericht A u s   d e r   F l u k e   D i g i t a l   L i b r a r y   @   w w w . f l u k e . c o m / l i b r a r y „Ich habe jetzt eine Wärmebildkamera. Wie geht es weiter?” John Snell Snell Infrared Die erfolgreiche Durchführung eines Instandhaltungsprogramms mit  Wärmebildkameras beinhaltet Planungen und Maßnahmen. Dieses  Dokument beschreibt die weitere Vorgehensweise, die Ihnen bei der  Entwicklung Ihres Instandhaltungsprogramms mit Wärmebildkameras  wertvolle Hilfe leisten wird. •  Treffen Sie sich regelmäßig mit Ihren unmittelbaren Vorgesetzten, Vorarbeitern und anderen Kollegen. Erklären Sie, was Thermografie  beinhaltet, demonstrieren Sie die Kamera, bitten Sie um Unterstützung, und führen Sie Verfahren ein, mit denen diese Personengruppen thermografische Untersuchungen anfordern können. Richten Sie einen „Schaukasten“ ein, der Wärmebilder als Fallbeispiele aus der Praxis enthält. So können Sie das Programm im gesamten Betrieb bekannt  machen. •  Integrieren Sie diese Technologie mit anderen vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen. Thermografie ist häufig Teil eines umfassenderen vorbeugenden  Instandhaltungsprogramms. Aus der Nutzung verschiedener  Die Implementierung eines  erfolgreichen vorbeugenden  Instandhaltungsprogramms  ist jetzt noch einfacher Bisher war für die Einrichtung eines vorbeugenden  Instandhaltungsprogramms viel umständliche Arbeit  erforderlich, die zudem oft nicht den gewünschten  Erfolg brachte. Ein erfolgreiches vorbeugendes  Instandhaltungsprogramms soll einen einfachen Zugriff auf  Verlaufsdaten für jedes kritische Anlagenteil ermöglichen,  damit Trends der Messwerte überwacht und Ausfallzeiten  für die Instandhaltung geplant werden können. So können  ungeplante Ausfälle vermieden werden.  Technologien wie Schwingungs- oder  Ultraschallanalyse gewonnene Daten  können verwendet werden, um den Zustand  des Maschinenparks zu untersuchen.  Idealerweise arbeiten diese Technologien  mit dem gleichen computergestützten  Instandhaltungsmanagementsystem  zusammen, damit sowohl Anlagenlisten und  Verlaufshistorien als auch Berichte gespeichert  und Arbeitsaufträge verwaltet werden können.  •  Führen Sie schriftliche Inspektionsverfahren ein. Schriftliche Inspektionsverfahren verbessern  die Qualität der erfassten Daten und stellen die Durchführung der Inspektion sicher. Die Schlüsselpunkte dabei sind Vollständigkeit, Zeitaufwand und Fähigkeit zur Interpretation der Aufnahmen. 

2 Fluke Corporation Implementieren eines Instandhaltungsprogramms mit Wärmebildkameras Gültige Arbeitsschutzrichtlinien  verlangen, dass das gesamte Personal  über die Risiken bei der Arbeit mit  elektrischen Anlagen durch Schulungen  informiert wurde. Das Tragen von  zugelassener Schutzkleidung ist dabei  selbstverständlich. Bei Thermografen  besteht die Schutzkleidung im Allgemeinen  aus flammhemmender Kleidung und einem  Gesichtsschutz. Ein Ausgangspunkt für die Entwicklung  Ihrer speziellen Inspektionsverfahren  können die zurzeit gültigen Industrienormen  sein. Informieren Sie sich, ob Ihr  Unternehmen Verfahren einsetzt, die als  Leitfaden genutzt werden können. Beginnen  Sie dann mit den elektrischen und  mechanischen Hauptanwendungen, und  verfeinern Sie Ihr Programm mit der Zeit.  Vermeiden Sie die ausschließliche  Beurteilung Ihrer Untersuchungsergebnisse  auf der Grundlage von Temperaturen. Mit  Temperaturmessungen können Probleme  hervorragend erkannt werden. Sie können  dabei helfen, ein Problem zu beschreiben,  jedoch sind sie weniger gut dazu geeignet,  den Grund eines Geräteausfalls zu  diagnostizieren. Ihr Inspektionsverfahren  sollte die erforderlichen Bedingungen zur  Lokalisierung des Problems beschreiben  und dabei sowohl Thermografie als  auch andere Technologien zur weiteren  Fehlersuche berücksichtigen. Erstellen von  Inspektionsrouten Beginnen Sie die Planung mit der  Hilfe vorhandener Bestands- oder  Inventarlisten. Entfernen Sie dann  alle Anlagenteile, die sich nur bedingt  zur Temperaturmessung eignen, und  konzentrieren Sie sich auf die Anlagen,  die Produktionsengpässe verursachen  können. Sofern möglich, sollten Sie einen  Blick auf die Verlaufshistorie werfen: Wo  ereigneten sich in der Vergangenheit  Fehler? Die restlichen Anlagen sollten  mithilfe einer Datenbank oder eines  Tabellenkalkulationsprogramms entweder  nach Gebieten oder Funktionen in  Prüfungsblöcke von ca. 2-3 Stunden  unterteilt werden. Es ist gut möglich, dass diese Liste  nicht auf dem neuesten Stand ist,  also sollten Sie sich bei Ihrer ersten  Inspektionsrunde darauf gefasst machen,  dass das Ausfindigmachen von Anlagen/ Geräten, das Aktualisieren von Listen, das  Bewältigen von Zugangsproblemen usw.  etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen  kann. Es ist eine gute Idee, während der  ersten Runde digitale Fotos von jeder  Anlage/jedem Gerät zu machen und die  Bilder für den späteren Gebrauch in der  Anlagendatenbank zu speichern.  Sollte Thermografie erst jetzt in Ihrem  Werk eingeführt werden, könnten die  ersten Runden viel Interessantes zutage  fördern. Alle weiteren Inspektionen  sollten dann weniger zeitaufwändig  sein. Nach der Durchführung von  ca. drei Inspektionszyklen sollten  Sie Ihre Inspektionswege zwecks  Effizienzsteigerung neu organisieren und  bei Bedarf neue Wege und Anlagen in  den Inspektionszyklus aufnehmen. Die  optimale Inspektionshäufigkeit ergibt sich  aus dem Bedarf des Anlagenparks. Wenn  die Anlagen älter, stark belastet oder nur  mangelhaft instandgehalten werden,  kann es sein, dass die Häufigkeit der  Inspektionen zunimmt.  Die Häufigkeit der Inspektionen  beruht auf verschiedenen Faktoren.  Dieses Flussdiagramm ist ein Beispiel dafür, wie Thermografie sich in logischer Weise in ein  Instandhaltungsprogramm, das auch andere Technologien der vorbeugenden Instandhaltung nutzt,  integrieren lässt. (Mit freundlicher Genehmigung von Greg McIntosh, Snell Infrared Canada) Mit Fluke Connect™ EquipmentLog™ ist  die Implementierung eines vorbeugenden  Instandhaltungsprogramms jetzt so leicht wie noch nie.Fluke Connect™ EquipmentLog™ wurde entwickelt, damit  Kunden von Fluke schneller und intelligenter arbeiten  und so Geräteausfallzeiten und Kosten reduzieren  können. Mit EquipmentLog können Benutzer für jede  Anlage einen Ordner mit einer Beschreibung und dem  Standort erstellen. Hier werden auch alle für diese  Anlage im Zeitverlauf erfassten Messdaten gespeichert,  sodass Instandhaltungstechniker sie mit Daten früherer  Inspektionen vergleichen und beschleunigte Trends  leichter erkennen können. Auf diese Weise lässt sich  Instandhaltungsbedarf rechtzeitig ermitteln. Die Anlagen  laufen länger, wodurch Zeit und Geld gespart und das  Risiko ungeplanter Ausfallzeiten reduziert werden können. Eine weitere nützliche Funktion von Fluke Connect™,  der ShareLive Videoanruf, hilft Ihnen, dafür zu sorgen,  dass Ihre Anlage läuft und läuft. Übertragen Sie  kritische Daten, erhalten Sie Antworten und zusätzliche  Arbeitsgenehmigungen sofort und ohne den Arbeitsort zu  verlassen. Das bietet keine andere Wärmebildkamera auf  dem Markt. Noch nie war es leichter, Probleme zu lösen  oder sogar zu vermeiden. Beginnen Sie noch heute  mit dem Implementieren Ihres vorbeugenden  Instandhaltungsprogramms, um Zeit zu sparen   und die Produktivität zu steigern.  Durchführung von  Geräteprüfungen Unter geeigneten  Bedingungen? (Last, Wetter usw.) Ja Abweichung gefunden? Ja Nein Ja Ja Ja Nein Nein Nein Nein Normalem Prüfplan  folgen Problem ermittelt? Untersuchung mit   anderen Technologien? Schwingung, Ultraschall, Ölprüfung,  mechnische Messungen, usw. Hinzufügen zu  Beobachtungsliste  des Thermografen (Thermografie-Merkliste) Planung für   erneute Prüfung Sofort  Maßnahmen erforderlich? Untersuchung   und Reparatur Instandhaltungsplaner schreibt Arbeitsauftrag   für Abhilfemaßnahme,   fügt Thermografie-Bericht  und -Pläne bei Thermograf schreibt  Thermografie-Bericht  und sendet ihn an den  Instandhaltungsplaner  Thermografischer Inspektionsprozess

3 Fluke Corporation Implementieren eines Instandhaltungsprogramms mit Wärmebildkameras Wichtige Punkte hierbei sind Sicherheit,  die Bedeutung der Anlage/des Geräts,  Ausfallkosten und die Häufigkeit, mit der  die Produktion und/oder Instandhaltung  durch Probleme beeinträchtigt wird.  Der letztgenannte Punkt allein ist so  bedeutsam, dass unbedingt Zeit in  die Analyse der Fehlerhistorie durch  Diskussionen mit Kollegen oder in die  Sichtung der Dokumentation vergangener  Vorfälle im Betrieb investiert werden  sollte. Sobald die Anlagen einige  Inspektionszyklen durchlaufen haben,  können folgende Häufigkeiten als  Richtwert verwendet werden: Anlagentyp Inspektionshäufigkeit Hochspannungsanlagen 1 bis 3 Jahre Transformatoren jährlich 440-V-Motorschaltschränke mit Klimaregelung 6 bis 12 Monate Nicht klimageregelt oder älter 4 bis 6 Monate Elektrische Energieverteilungsanlagen 4 bis 6 Monate Große Motoren jährlich Kleinere Motoren 4 bis 6 Monate Setzt eine ebenfalls verwendete Schwingungsanalyse, Motorstromkreisanalyse und Schmiermittelanalyse voraus. Auch die Inspektion aller neu  angeschafften Anlagen als Teil des  Abnahmeverfahrens und zur Schaffung  eines Erfahrungsrahmens bei größeren  Anlagen ist von Bedeutung. Sollte eine  Anlage/ein Gerät bei der Anlieferung  beschädigt sein, ist eine baldige Prüfung  wichtig, um den tatsächlichen Zustand  zu bestimmen. Einige Betriebe senden  ihre mit Thermografieaufgaben betrauten  Mitarbeiter in andere Unternehmen, um  zu erwerbende Anlagen zu inspizieren,  bevor sie ausgeliefert werden. In  diesem Zusammenhang werden häufig  Fehler und Probleme an den Anlagen  gefunden, bevor sie die Abnahme  durchlaufen. Bei Anlagenreparaturen oder  -änderungen muss das computergestützte  Instandhaltungsmanagementsystem den  Thermografen benachrichtigen, damit  eine Nachfolgeprüfung durchgeführt  werden kann; es geschieht allzu oft und  aus unterschiedlichen Gründen, dass  eine Reparatur nicht richtig durchgeführt  worden ist. Daher sollten Sie erst dann  annehmen, dass alles in Ordnung ist,  wenn das von der Nachfolgeprüfung auch  bestätigt wird.  Es ist möglich, dass eine Inspektion  nicht zu dem Zeitpunkt stattfinden kann, zu  dem sie fällig ist. Diese unerledigte Arbeit  muss auf einen Termin vor dem nächsten  Inspektionszyklus verschoben werden.  Planen Sie also hierfür Zeit ein. Darüber  hinaus sollten Sie auch eine Liste über  Anlagen/Geräte erstellen, die bis zu einer  Reparatur zusätzliche Überwachungen  benötigen; viele Thermografen  fügen solche Geräte wöchentlichen  Inspektionsrouten hinzu, bis sich der  Zustand geändert hat. Durchführung der  Inspektionen Es ist eine gute Idee, eine Checkliste  zur Inspektionsvorbereitung  zusammenzustellen.  • Prüfen Sie die Funktionsfähigkeit der  Wärmebildkamera von Fluke.  • Laden Sie die Akkus auf. • Überprüfen Sie mit einem schwarzen Körper mit bekannter Temperatur  oder durch Vergleich mit der  Körpertemperatur eines Kollegen (gemessen am Tränenkanal), dass das System nicht durch Drift falsch misst. • Löschen Sie den Speicher der zuvor  aufgezeichneten Daten. •  Laden Sie bei einer Inspektionsroute, die bereits vorher durchlaufen worden ist, die vorherigen Resultate in die Kamera, damit sie mit den neuen Ergebnissen verglichen werden können.  •  Sollte zusätzliche Ausrüstung wie eine Strommesszange oder ein Diktiergerät  u. a. erforderlich sein, prüfen Sie auch diese Geräte. Treffen Sie sich mit Ihren Kollegen  aus den Arbeitsbereichen, in denen  Sie Messungen durchführen möchten.  Diskutieren Sie Bedenken (bzgl. der  Sicherheit, des Zustands der Anlagen  usw.), und dokumentieren Sie alle  ungewöhnlichen Bedingungen, die sich  auf Ihre Arbeit auswirken können. Fragen  Sie nach Problemen, die Ihre Kollegen  aufgezeichnet haben. Da routinemäßige  Inspektionen im Allgemeinen von mehr  als einer Person durchgeführt werden  sollten, stellt dies auch eine guten  Zeitpunkt dar, Ihre Anforderungen mit  Ihrer Begleitperson zu besprechen. Diese  Begleitperson wird dann in der Regel  den Standort der zu inspizierenden  Anlage genau bestimmen, Abdeckungen  entfernen, Lastmessungen vornehmen und  die Sicherheit des Thermografen während  des Einsatzes der Wärmebildkamera von  Fluke gewährleisten. Er oder sie sollte  auch in der Lage sein, die notwendigen  Informationen über den Zustand der  Anlagen oder über Besonderheiten  genau zu dokumentieren. Während  dieses Treffens vor der Durchführung  der Messungen muss auch die Person  bestimmt werden, mit der im Falle eines  Alarms oder eines Notfalls Kontakt  aufgenommen wird. Wenn Sie einen Inspektionsbereich  betreten, sehen Sie sich kurz um, und  stellen Sie fest, wo sich der Notausgang  befindet und welche Gefahren unter  Umständen vorhanden sind. Viele  Thermografen beginnen eine elektrische  Inspektion, indem sie sich zunächst auf  die noch geschlossenen Abdeckungen  konzentrieren. Sollte eine der  Abdeckungen dabei eine ungewöhnlich  hohe Wärme abstrahlen, müssen ggf.  weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet  werden, bevor das Anlageninnere  freigelegt wird. Luft-Ultraschallsensoren  können sich beim Feststellen ergänzender  Charakteristiken als sehr nützlich erweisen  und somit einen bestimmten Grad an  Sicherheit bieten.  Außer bei einer anfänglichen  Basisinspektion sollten Wärmebilder  nur bei Problemen oder „Ausnahmen“  festgehalten werden. Lassen Sie sich Zeit,  und schauen Sie sich die Ergebnisse aus  verschiedenen Blinkwinkeln an; sammeln  Sie alle Daten, die für Ihre Analyse nützlich  sein könnten, u. a. auch zusätzliche Bilder  der jeweiligen Komponente. Machen  Sie sich weniger Gedanken über die  eigentlichen Temperaturmessungen,  solange Sie das Problem nicht lokalisieren  können. An diesem Punkt kann ggf.  der korrekte eingestellte Emissionsgrad  sowie die Kompensation der reflektierten  Temperatur verwendet werden. Es ist  oftmals einfacher, zusätzliche Analysen am  PC im Büro durchzuführen. Dieses Ergebnis, eine unerwartet heiße Stelle in der Sicherung/der Sicherungsklemme an der mittleren  Phase einer Dreiphasen-Schaltanlage unter weniger als der vollen Last, wurde als ernsthaft genug  betrachtet, dass keine geplante Abschaltung abgewartet werden konnte. Protokolle sollten vor der  Inspektion festgelegt werden, um mit solche Situationen effektiv zu bearbeiten.       

4 Fluke Corporation Implementieren eines Instandhaltungsprogramms mit Wärmebildkameras Öffnen Sie in elektrischen Anlagen  nur so viele Schaltschranktüren und  Abdeckungen, wie dies auf sichere  Weise möglich ist. Wenn die Türen der  Abdeckungen zu lange geöffnet bleiben,  können die überhitzten Zonen, die  Probleme anzeigen, abkühlen. Sobald  die Inspektion der Anlage abgeschlossen  wurde, sollte die Begleitperson die  Abdeckungen schließen, um den  sicheren Aufenthalt im jeweiligen Bereich  zu gewährleisten. Falls nötig sollten  während einer Inspektion Schilder oder  Absperrungen um einen Bereich herum  angebracht werden. Nach der Inspektion sollten Sie sich kurz  mit dem/den Bereichsleiter(n) treffen und  Ihre Ergebnisse mit ihm/ihnen besprechen.  Bereiten Sie diese Personen auf die  Aussagen in Ihrem Inspektionsbericht vor,  lassen Sie sie wissen, wann Sie ihnen den  Bericht zukommen lassen werden, und  weisen Sie auf den Durchführungstermin  der nächsten Inspektion hin. Laden Sie die erfassten Daten nach  jeder Inspektionsroute so schnell  wie möglich herunter, um die Gefahr  eines versehentlichen Datenverlusts  zu verringern. Löschen Sie alle  nicht benötigten Wärmebilder, und  bearbeiten Sie die verbleibenden  Wärmebilder individuell. Dabei werden  Maßnahmen wie eine Feineinstellung  der Temperaturmessung sowie die  Durchführung der Anpassungen  von Temperaturpegel und -spanne  vorgenommen. Geben Sie alle  ergänzenden Daten zusammen mit dem  visuellen Bild der geprüften Anlagen im  Protokoll an.  Sobald das Protokoll abgeschlossen ist,  sollte der Bereichsleiter und/oder Bediener  zu Ihrem Verteiler hinzugefügt werden.  Abschließend sollte die Anlagenliste mit  allen Änderungen, Hinzufügungen oder  Streichungen aktualisiert werden. Modifikationen zur  Verbesserung der  Inspektionsqualität Die folgenden Empfehlungen zur  Modifizierung von Anlagen dienen der  Vereinfachung Ihrer Inspektionen, der  Erhöhung der Sicherheit sowie der  Steigerung der Effizienz.  • „Messziele“ mit hohem Emissionsgrad, die auf Komponenten wie Sammelschienen und großen, aus Metall gefertigten Elektro- Steckverbindern installiert sind, können die Zuverlässigkeit radiometrischer  Temperaturmessungen drastisch erhöhen. Diese sogenannten Emissionsgradwandler sollten bereits in der Planungsphase von elektrischen Verteileranlagen konzipiert werden. Es liegt zwar keine Norm für die Nutzung solcher Ziele vor, jedoch müssen sie stets dann installiert werden, wenn  die Anlage keine Spannung führt.  Viele Betriebe berichten von einem  erfolgreichen Einsatz von Sprühfarbe  (dünn aufgetragen und – bei Einsatz   im Außenbereich – weiß), insbesondere  von Farben, die speziell auf die  Verwendung auf elektronischen  Komponenten ausgelegt sind.  Auch Klebeband für elektrische  Anwendungen und Papieraufkleber  sind geeignet. Ziele müssen nur in der  Nähe von Anschlusspunkten installiert  werden. • Für Infrarotstrahlung durchlässige „Fenster“ (entweder aus kristallinem Material oder speziellem Kunststoff), die in Abdeckungen elektrischer Schalttafeln installiert werden (besonders bei Hochspannungsanwendungen), machen eine Inspektion der Komponenten ohne Öffnung der Anlage möglich. Installieren Sie diese Hilfsmittel jedoch nur an Orten, an denen eine komplette Inspektion möglich ist. • Die berührungssicheren Kunststoff- Klarsichtabdeckungen („Acrylplatten“), die immer häufiger im Inneren von Schaltschränken zum Einsatz kommen, sind nicht durchlässig für Infrarotstrahlung! Es ist jedoch möglich, sie mit Scharnieren zu modifizieren oder bei Bedarf kleine Löcher über den Steckverbindern und Sicherungsklammern zu platzieren. •  Schutzvorrichtungen und -abdeckungen an Fördersystemen und Kupplungen sollten so modifiziert werden, dass die Lager und Kupplungen inspiziert  werden können. Erwägen Sie den Einbau von Türen mit kleinen Scharnieren oder die Verwendung eines Drahtgeflechts anstelle von Festmetall, solange Sie dadurch keine Kompromisse in puncto Sicherheit eingehen. • Thermospiegel sind dicke Aluminiumplatten und erleichtern das Erkennen der thermischen Signatur. Um die Außenlager großer, vertikal angeordneter, Elektromotoren einsehen zu können, installieren Sie einen Thermospiegel über der Maschine mit  dem Blickwinkel nach unten. Setzen Sie den Thermospiegel auf den Boden, um von unten den Prozess oder die Maschine zu betrachten. Professionelle Berichte können durch die Verwendung der SmartView-Software auf einem PC oder Laptop  einfach erstellt werden. Einfache Kennzeichnungen mit Farbe werden häufig verwendet, um die Zuverlässigkeit radiometrischer Messungen auf drastische Weise zu erhöhen.

5 Fluke Corporation Implementieren eines Instandhaltungsprogramms mit Wärmebildkameras Ergebnisberichte Die mit der Wärmebildkamera von  Fluke ausgelieferte Software unterstützt  unkomplizierte und nützliche periodische  Vergleiche des Anlagenzustands. Eine  Alarmtemperatur kann auf dem Wärmebild  angezeigt werden, bevor es in die  Kamera hochgeladen wird. Während der  aktuellen Inspektion können sowohl diese  Alarmeinstellungen als auch das vorherige  Wärmebild genutzt werden, um den  Umfang aller Änderungen, die eingetreten  sein könnten, zu bestimmen. Die neuen  Wärmebilder und Daten dokumentieren  das neue Inspektionsergebnis. Dies  kann alles in einem Bericht, der im Büro  erstellt wird, zusammengefasst werden.  Der Vergleich von Wärmebildern und  Sichtbildern ist eine sehr nützliche  Funktion. Ein zweites Wärmebild kann  entweder als periodischer Vergleich  oder als Bild zur Nachverfolgung von  Ergebnissen ebenfalls hinzugefügt werden. Erfassen Sie die inspizierten Geräte und  die festgestellten Umgebungsbedingungen  eindeutig. Nutzen Sie nach Möglichkeit  statt der Punktmessung die Funktion zur  Bereichsmessung, welche die Maximal-,  Minimal- und Durchschnittstemperaturen  für den Bereich anzeigt. Dies  stellt sicher, dass die eindeutige  Maximaltemperatur festgestellt wird.  Es ist sehr wichtig, den während  der Inspektion an den Komponenten  auftretenden Belastungszustand und die  Umgebungsbedingungen in den Bericht  aufzunehmen. Beachten Sie sowohl den  Emissionsgrad als auch die Kompensation  der reflektierten Hintergrundtemperatur,  die verwendet wurden.  Das Format des eigentlichen Berichts  kann sich stark unterscheiden und an Ihre  Bedürfnisse angepasst werden. Sofern  möglich, sollte ein Weg gefunden werden,  den Bericht in das computergestützte  Instandhaltungsmanagementsystem zu  integrieren, sodass sich Ihre Berichte über  die gesamte Nutzdauer nachverfolgen  lassen. Sobald die thermografischen Daten  mit Daten aus anderen Messungen in  Korrelation gesetzt werden, können  die tatsächlichen Betriebswerte aller  Anlagen festgestellt und in integrierter  Weise in einen Bericht zusammengefasst  werden. Die Anlagen, die sich in  einem Alarmstatus „rot“ oder in einem  unbekannten Status „gelb“ befinden,  können dann entweder zur Reparatur oder  zur weiteren Überwachung eingeplant  oder in anderer Weise verwaltet werden  (z. B. durch eine Lastreduzierung), um das  Ausfallrisiko zu vermindern. Anlagen in  gutem Zustand „grün“ sind dann verfügbar  und bereit, um in Ihrem Betrieb Gewinne  einzufahren. Seien Sie sich darüber im  Klaren, dass nicht jede Maschinenanlage  über einen „grünen“ Status verfügen wird.  Aber wenigstens wissen Sie nun, wo  die Problembereiche liegen und können  voraussehen, wie sich deren Zustände  beim Betrieb der Gesamtanlage auswirken/ entwickeln. Berichte, die mittels der  grünen/gelben/roten Statusindikatoren  zusammengefasst wurden, geben Ihnen  einen schnellen Überblick über die  Zustandsverbesserung der Gesamtanlage  und können als aussagekräftiges  Werkzeug für die Kommunikation mit der  Betriebsleitung genutzt werden. Schlüsselindikatoren zur  Nachverfolgung Ihrer  Ergebnisse Langzeit-Datenanalyse stellt einen  sehr wichtigen Punkt dar; daher sollten  die Daten auf eine diesen Prozess  erleichternde Art gesammelt werden. Zwei  Vorteile ergeben sich hieraus. Erstens  können Sie Trends erkennen, die bei  einer täglichen Analyse vielleicht nicht so  deutlich erkennbar sind. Sie könnten z. B.  feststellen, dass die Motorwerkstatt keine  besonders gute Arbeit leistet, oder dass  eine Sicherung ständige Probleme bereitet.  Der zweite Vorteil ist, dass Sie sehen  können, ob Teile Ihres Programms  ihren Zweck erfüllen (oder eben nicht!).  Sie werden in die Lage versetzt,  Problemzonen zu erkennen, an  denen immer wieder derselbe Fehler  auftritt. Hierdurch kann der Einsatz  von Ressourcen in diesen Bereichen  einfacher gerechtfertigt werden oder die  Inspektionshäufigkeit reduziert werden,  wenn weniger Probleme auftreten. Die  Langzeit-Datenanalyse kann auch dabei  helfen, Instandhaltungsinvestitionen so  einzusetzen und Instandhaltungsbudgets  so zuzuordnen, dass die besten Erträge  erzielt werden. Zusätzlich zu Ihren Messungen  sollten auch Aufzeichnungen erfolgen,  welche folgende Punkte beinhalten:  erhöhte Maschinenverfügbarkeit,  Produktion, Qualität und die Verteilung  der Instandhaltungskosten sowie der  Gesamtkosten der Instandhaltung.  Weisen Sie Ihre Betriebsleitung und  das Instandhaltungsteam in die  Nachverfolgung dieser Daten ein. Dabei  gilt die Annahme, dass zeitgerecht  vorgenommene Inspektionen,  Folgeinspektionen usw. das  Betriebsergebnis positiv beeinflussen.   Andere Möglichkeiten Die Nutzung von Thermografie zur  Messung in Produktionsprozessen kann  sehr wertvoll sein. So gibt es z. B. einen  Fall, in dem ein Thermograf warme Luft  ermittelte, die durch Prozesswärme aus  der Produktion erhitzt wurde und direkt  auf einen Wärmetauscher gerichtet war.  Das Interessante dabei: Der Prozess musste  aufgrund nicht vorhandener ausreichender  Kühlung durch den Wärmetauscher bereits  mehrere Male abgeschaltet werden.  Die Ingenieure planten jedoch bereits  den Einsatz eines Wärmetauschers mit  größerem Volumen, um das Problem zu  „lösen“.  In einem anderen Fall stellte ein  Thermograf in einer Produktionsstätte  im Automobilbau mit seiner Kamera fest,  wie kalt die gelieferten Reifen waren.  Eine anschließende Diskussion über  das Wärmebild mit dem Bereichsleiter  ergab, dass die kalt angelieferten  Reifen im Zusammenhang mit den seit  Jahren bestehenden Problemen bei der  Reifenmontage auf die Felgen stehen. Die  Lösung? Die Reifen wurden daraufhin  zwecks Aufwärmung ausreichend lange  in geschlossenen Räumen gelagert.  Dieser Befund wurde durch ein weiteres  Wärmebild dokumentiert. Die Gebäude, in denen wir  arbeiten, können ebenfalls Probleme  aufweisen, die durch den Einsatz von  Thermografie gelöst werden können.  Die Gebäudeinstandhaltung kann  Thermografie zur Feuchtigkeitsmessung  von Dächern, zur Erfassung von  Luftlecks in Gebäuden, zur Analyse  der Verteilung aufbereiteter Luft aus  Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen,  zur Auffindung unterirdischer Abflüsse,  Rohre und Leitungen, zur Lösung von den  Arbeitskomfort beeinflussenden Problemen  in Bürogebäuden sowie zur Inspizierung  von Backup-Batterien von USV-Anlagen für  Computer-Systeme einsetzen. Natürlich beschränken sich die  Thermografen beim Überprüfen von  Prozessen nicht auf die schlichte  Temperaturmessung oder das Betrachten  von Wärmebildern.  Wärmebildkameras von Fluke sind  nun mit IR-Fusion ®  ausgestattet, einer  Technologie, die ein Sichtbild mit  dem Wärmebild überlagert, damit die 

6 Fluke Corporation Implementieren eines Instandhaltungsprogramms mit Wärmebildkameras Bestellinformationen Wärmebildkameras von Fluke werden ausschließlich  über autorisierte Vertriebspartner für Thermografie  verkauft. Wenn Sie eine Vorführung wünschen oder  eine Wärmebildkamera bestellen möchten, besuchen  Sie uns im Internet unter www.fluke.com/Ti400,   oder rufen Sie uns an: 800 (0) 760 478 00 80. Identifikation von Positionen, die Analyse  und die Verwaltung der Bilder leichter  vonstattengehen. Auf den präzise  ausgerichteten, überlagerten Bildern  lassen sich in jeder Entfernung Details  viel leichter erkennen. Dadurch kann  leichter entschieden werden, wo weitere  Untersuchungen erforderlich sind. Nehmen  Sie sich Zeit, die Daten miteinander in  Beziehung zu setzen, denn Feuchtigkeit,  verschiedene Dicken, Beschichtungen,  Werkstofftypen und das Vorhandensein  von Bauteilen führen jeweils zu eigenen,  charakteristischen Wärmesignaturen.  Prozesse sind nicht immer einfach zu  messen, doch führen diese Messungen  den Prüfer häufig zu einer neuen  Sichtweise. „Thinking Thermally © “ ist  der Schlüssel zur Lösungsfindung für  kostenintensive Probleme. Über den Autor: John Snell ist seit vielen Jahren einer der führenden Köpfe in der Thermografiebranche  und Gründer des Unternehmens Snell Infrared. Weitere Informationen zu Thermografie  und Thermografieschulungen finden Sie unter www.theshnellgroup.com. ThermografienormenASTM (ASTM, 100 Barr Harbor Drive, West Conshohocken, PA 19428-2959;  Telefon 610-832-9500/Fax 610-832-9555) •  ASTM E 1934, Standard guide for examining electrical and mechanical equipment with infrared thermography: •  ASTM E 1213, Minimum resolvable temperature difference (MRTD) •  ASTM E 1311, Minimum detectable temperature difference (MDTD) • ASTM E 1316, Section J, Terms •  ASTM E 344 Terminology relating to Thermometry and Hydrometry •  ASTM E 1256 Standard Test Methods for Radiation Thermometers (Single Waveband Type) •  ASTM C-1060 Standard practice for Thermographic Inspection of insulation Installations in Envelope Cavities of Frame Buildings •  ASTM C 1153 Standard Practice for the Location of Wet Insulation in Roofing Systems Using Infrared Imaging International Standards Organization (ISO) (American National Standards Institute  (212-642-4900)) •  ISO 6781 Thermal insulation, qualitative detection of thermal irregularities in building envelopes, Infrared Method •  ISO 9712, Nondestructive testing—qualification and certification of personnel International Electrical Testing Association (NETA, PO Box 687, Morrison, CO 80465) •  MTS-199X Maintenance testing of electrical systems •  ATS-1999 Acceptance testing of electrical systems National Fire Protection Association (NFPA, PO Box 9101, Quincy, MA 02269;   800-344-3555) www.nfpa.org •  NFPA 70-B, Recommended practice for electrical equipment maintenance •  NFPA 70-E, Standard for Electrical Safety Requirements for Employee Workplaces Occupational Safety and Health Administration • OSHA 1910 • OSHA 1926 American Society for Nondestructive Testing   (ASNT) 1711 Arlingate Lane, P.O. Box 28518, Columbus, OH www.asnt.org •  SNT-TC-1A, a recommended practice for the qualification and certification of nondestructive testing personnel •  CP-189, a standard for the qualification and certification of nondestructive testing personnel Fluke Deutschland GmbH In den Engematten 14 79286 Glottertal Telefon: (069) 2 22 22 02 00 Telefax: (069) 2 22 22 02 01 E-Mail: [email protected] Web: www.fluke.de Beratung zu Produkteigenschaften und  Spezifikationen: Telefon: (07684) 8 00 95 45 Beratung zu Anwendungen, Software und  Normen: Telefon: 0900 1 35 85 33 (€ 0,99 pro Minute aus dem deutschen Festnetz, zzgl. MwSt., Mobilfunkgebühren können abweichen) E-Mail: [email protected] Fluke Vertriebsgesellschaft m.b.H. Liebermannstraße F01 A-2345 Brunn am Gebirge Telefon: (01) 928 95 00 Telefax: (01) 928 95 01 E-Mail: [email protected] Web: www.fluke.at Fluke (Switzerland) GmbH Industrial Division Hardstrasse 20 CH-8303 Bassersdorf Telefon: 044 580 75 00 Telefax: 044 580 75 01 E-Mail: [email protected] Web: www.fluke.ch ©2008-2014 Fluke Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Anderungen vorbehalten. 4/2014 Pub_ID: 13153-ger Dieses Dokument darf nicht ohne die schriftliche Genehmigung der Fluke Corporation geändert werden. Ein Ausblick Nach der Anschaffung Ihrer  Wärmebildkamera und der  entsprechenden Schulung wollen wir nun  noch einmal zusammenfassen, wie Ihre  nächsten Schritte aussehen sollten: 1.  Besprechen Sie Ihre Thermografiepläne mit Vorgesetzten und Bedienern. 2.  Integrieren Sie die Thermografie in bestehende vorausschauende  Instandhaltungsprogramme. 3.  Überprüfen Sie Sicherheitsnormen und -verfahren. 4.  Erstellen Sie eine Anlagen-/ Geräteliste, einen Terminplan und Inspektionsrouten. 5.  Nehmen Sie Bezugsbilder aller  kritischen Anlagenteile während der  ersten Untersuchung auf. 6.  Laden Sie die Bilder nach jeder  Untersuchung herunter, und bearbeiten Sie die Daten, sodass man sie  nachverfolgen kann. 7.  Erstellen Sie eine Protokollvorlage, und verteilen Sie Ihre Ergebnisse nach jeder  Untersuchung. 8.  Richten Sie mit der Zeit Alarme für  Bildvergleiche und das Verfolgen wichtiger Indikatoren ein. 9.  Ändern Sie mit der Zeit  Inspektionsbedingungen, -listen und -routen, falls erforderlich. Durch die Befolgung dieser Schritte  werden Sie in die Lage versetzt, ein  erfolgreiches Thermografieprogramm  zu entwickeln, dass zur Reduzierung  der Instandhaltungskosten Ihres  Unternehmens bei gleichzeitiger  Verbesserung der Produktivität beiträgt. Fluke.  Damit Ihre Welt intakt  bleibt. ®