elektro schaltpläne hausinstallation, fi schutzschalter schaltplan, elektro wechselschalter schaltbild, elektrotechnik schaltzeichen übersicht, vorschrift behinderten wc, elektrische schaltzeichen, elektroinstallation prüfprotokoll formular, leiterquerschnitt strom vde tabelle, elektro steckdose schalter symbole, technische zeichnung symbole sanitär
Am Server anmelden
JETZT REGISTRIEREN!

Drehende elektrische Maschinen

 
DIN EN 60034-1(VDE 0530-1):2005-04
Teil 1: Bemessung und Betriebsverhalten


Die neu herausgegebene Norm - als Ersatz für die DIN EN 60034-1 (VDE 0530-1):2000-09 und DIN EN 60034-1/A11 (VDE 0530-1/A11):2003-08 - gilt für alle drehenden elektrischen Maschinen, mit Ausnahme derer, die Gegenstand anderer Normen sind. Bei der Bemessung und Auswahl von drehenden elektrischen Maschinen kommt der Festlegung der Belastung einschließlich Anlauf, elektrisches Bremsen, Leerlauf und Pausen sowie deren Dauer und zeitliche Reihenfolge eine besondere Bedeutung zu. Angeben wird dieses durch die Art des Betriebes durch den Käufer bzw. Anwender einer elektrischen Maschine. Dabei sind folgende Alternativen anwendbar:
  • Angabe der Belastung durch Zahlenwerte, z. B. in kW, wenn sich diese nicht ändert,
  • Darstellung der Belastung und der anderen veränderlichen Größen in einem Zeitdiagramm oder
  • Auswahl einer der in der Norm festgelegten Betriebsarten S1 bis S10. Die ausgewählte Betriebsart darf nicht weniger belastend sein als der zu erwartende Betrieb.

Betriebsarten

Alle wesentlichen, in der Praxis immer wieder vorkommenden Betriebsarten, wie Dauerbetrieb, Kurzzeitbetrieb oder periodischer Betrieb mit verschiedenen Belastungen sind in der Norm festgelegt. Sie werden mit den Kurzzeichen S1 bis S10 bezeichnet. Beispielhaft werden nachstehend, von insgesamt zehn, nur die Betriebsarten S1, S2 und S3 näher erläutert.

Betriebsart S1: Dauerbetrieb mit einer konstanten Belastung, die solange ansteht, dass die Maschine ihren thermischen Beharrungszustand erreichen kann. Diese Betriebsart wird immer dann angenommen, wenn zwischen Hersteller und Käufer keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden.

Betriebsart S2: Kurzzeitbetrieb mit konstanter Belastung, dessen Dauer nicht ausreicht, den thermischen Beharrungszustand zu erreichen. Anschließend folgt eine Zeit im Stillstand, die ausreichend ist, um die Temperatur der Maschine bis auf maximal 2 K über der Temperatur des Kühlmittels, z. B. der umgebenden Luft, absinken zu lassen. Bei der Kennzeichnung muss neben dem Kürzel S2 zusätzlich die Einschaltdauer angeben werden, z. B. S2 30 min.

Betriebsart S3: Periodischer Aussetzbetrieb mit einer Folge identischer Spiele, von denen jedes eine Betriebszeit mit konstanter Belastung (ohne Erreichung des thermischen Beharrungszustandes) und eine Stillstandszeit umfasst. Der Anlaufstrom darf die Übertemperatur nur unwesentlich beeinflussen. Die Kennzeichnung erfolgt durch S3, ergänzt durch die relative Einschaltdauer, z. B. S3 25 %. Wenn nichts anderes festgelegt ist, wird von einer Spieldauer von 10 min ausgegangen.


1 | 2 | 3  Nächste Seite

Weitere Einträge

DIN EN 62491 (VDE 0040-4):2009-05
DIN VDE 0833-2 (VDE 0833-2):2009-06
DIN EN 60204-32 (VDE 0113-32):2009-03
DIN VDE 0100-100 (VDE 0100-100):2009-06
DIN EN 60825-4 (VDE 0837-4):2009-06
DIN EN 61496-1 (VDE 0113-201):2009-03
DIN EN 60439-1 (VDE 0660-500) Beiblatt 2:2009-05
DIN VDE 0100-559 (VDE 0100-559):2009-06
DIN VDE 0100-534 (VDE 0100-534):2009-02