Im April 2003 wurde am Landgericht Bielefeld ein Urteil gefällt, das für die Bauwirtschaft und insbesondere die Heizungs- und Klimabranche weitreichende Folgen haben dürfte. Das "Bielefelder Klimaurteil" bestätigt die Kühlpflicht für Büro- und Arbeitsräume des Arbeitgebers.
Die Vorgeschichte
Die Gütersloher Anwaltsozietät Steiner, Wecke & Kollegen hatte im Jahr 2001 gegen ihren Vermieter geklagt, weil in den Kanzleiräumen die Innentemperaturen gerade im Sommer oftmals weit über 26 °C lagen. Dadurch sei eine bestimmungsgemäße Nutzung nicht möglich. Durch ein unabhängiges Gutachten bestätigt, folgte das Gericht der Klage und entschied, dass "die Gebrauchstauglichkeit erheblich beeinträchtigt" sei.
Das Urteil
Das Bielefelder Landgericht entschied, dass eine Raumtemperatur von maximal 26° C in Arbeits-räumen herrschen darf, es sein denn, die Außentemperatur beträgt mehr als 32° C, dann muss aber die Innentemperatur mindestens 6° C unter der Außentemperatur liegen. Nach der AStV muss jeder Arbeitgeber dafür sorgen, dass die von ihm genutzten Arbeitsräume auch den arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen. Diese Eigenschaft muss auch ein Vermieter garantieren, wenn er Büro- oder Arbeitsräume vermietet.
Die als "Bielefelder Klimaurteil" bekannte und inzwischen rechtskräftige Entscheidung hat bei den betroffenen Berufsgruppen für Aufregung gesorgt. Der Gütersloher Rechtsanwalt Johannes Steiner zu den Folgen "seines" Prozesses: "Als Generalisten am Bau müssen Planer und Architekten den Bauherrn rechtzeitig, das heißt bereits in der ersten Planungsphase, über die Inhalte der AStV und die ASR aufklären, um dann gemeinsam ein maßgeschneidertes Konzept zu erarbeiten." Im Falle bestehender Objekte sollte die frühzeitige Nachbesserung gemeinsam mit Eigentümern und Nutzern erörtert werden.
Kompakt-Klimageräte und wandhängende Split-Klimageräte von AEG
Kommt eine Festinstallation von Klimageräten aus bautechnischen Gründen nicht in Frage, so eignet sich der Einsatz mobiler Klimageräte. Das K 25 A von AEG ist die ideale Lösung, wenn es um Flexibilität des Raumklimas geht. Mit seinen vier Laufrollen und dem flexiblen Abluft-Schlauch ist es überall schnell einsatzbereit. Man benötigt lediglich eine Schuko-Steckdose für den elektrischen Anschluss – und mit 2200 Watt Kühlleistung sorgt dieses Gerät im Handumdrehen dafür, dass die Hitze draußen bleibt. Zum Beispiel im sommerlich überhitzten Büro oder im Esszimmer. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit kann die Raumluft auch entfeuchtet werden. Alle Funktionen sind elektronisch geregelt.
Mit dem europaweit einheitlichen Energielabel kann jetzt unmittelbar verglichen werden, wie sparsam Raumklimageräte sind. Es zeigt die wichtigsten technischen Daten dazu für jedes Gerät: den jährlichen Energieverbrauch bei 500 Stunden Betrieb, die Kühlleistung und die Energieeffizienz. Dazu dient die Einteilung in so genannte Energieeffizienzklassen, die auf dem Label farblich und durch Großbuchstaben gekennzeichnet sind. A steht dabei für besonders sparsame Geräte, G für hohen Energieverbrauch.
Mobiles Klimagerät K 25 A – Technische Daten
Kühlleistung (bei Außentemperatur 35 °C, 47 % rel. Feuchte) 2200 W, Kühlleistung (Bei Innentemperatur 35 °C, 47 % rel. Feuchte) 2000 W, Entfeuchtungsleistung 1,1 l/h, Aschnluss-Spannung 1/N/PE~230 V 50Hz, Kühlen 0,73 kW, höchste Energieeffizienzklasse (Kühlen) A, Kühlen 3,6 A, Externe Absicherung 10 A, Maße: H 46 x B 78,5 x T 43 cm, Gewicht 39 kg, min./max. Kühlen 18/35 °C, Schalldruckpegel ( 1 m Abstand dB/A) 40 bis 52 db (A), Luftmenge max. 380 m³/h, Kältemittel/Füllmenge R 410A/600 g
Flexibiltät bei AEG Split-Klimageräten
Die wandhängenden Split-Klimageräte KWS von AEG vereinfachen durch ihre Flexibilität Planung, Montage und Anschluss. Neben Kühlen und Heizen stehen auch die Funktionen Entfeuchtung oder Ventilation zur Auswahl und intelligente Klima-Programme SMART Automatik und SLEEP Automatik sorgen für entsprechenden Bedienkomfort. Die Raumtemperatur wird dabei dem Schlafrhytmus automatisch angepasst. Dank Timerfunktion der Infrarot-Fernbedienung lässt sich das Wunschklima - passend zum Arbeitstag im Büro - zeitlich individuell vorprogrammieren.
Die Geräte gewähren eine gleichmäßige und zugfreie Verteilung und sorgen somit für ein ausgeglichenes Raumklima. Auch die Geräuscheentwicklung ist auf ein Minimum reduziert. Die Tangentialgebläse im Innenteil arbeiten in allen Leistungsstufen sehr leise. Der Kompressors des Außengerätes arbeitet aufgrund einer Schallisolierung auch leise.
Vor Installation muss der individuelle Bedarf an Kühlleistung ermittelt werden. Dieser ist abhängig von der Raumgröße, der Anzahl der Personen im Raum und der Anzahl der elektrischen Geräte. Das Außengerät kann hängend oder am Boden stehend montiert werden. Zur Verbindung von Außen- und Innengerät genügt ein Mauerdurchbruch von nur 7 cm Durchmesser, der sich z. B. beim Auszug aus einer Mietimmobilie – auch problemlos wieder beheben lässt.
Technische Daten der Split-Klimageräte erhalten Sie direkt unter mailto:rene.bender@eht-haustechnik.de
Bilddaten bitte direkt anfordern unter: rene.bender@eht-haustechnik.de
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