Grundlagen Elektromotoren und deren Schaltung: Teil II
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Drehstrommotoren
| Im folgenden
sollen nun die Anschlußmöglichkeiten der Motoren von Ventilatoren und Luftheizer
an die in Teil I beschriebenen Netze erläutert werden. |
Grundsätzlich gilt:
Die Voraussetzung für den Anschluß
eines Lüftungs-Gerätes mit Elektro-Motor ist das Vorhandensein eines
elektrischen Netzes. Zum Betrieb eines Motors an einem elektrischen Netz müssen
beide aufeinander abgestimmt sein, d. h. die Frequenz sowie die Netz und
Betriebsspannung müssen übereinstimmen. Drehstrommotoren für eintourigen Betrieb
mit zwei Spannungsangaben z.B. 230/400 V oder 400/690 V. Abbildung 2 zeigt, wie
bei diesen Motoren die Anschlußklemmen bezeichnet sind. |
 Abb.2
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 Abb.3
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Die
Spannungsangaben 230/400 V sagt aus, daß der Motor sowohl an ein Drehstromnetz
von 230 V als auch an ein solches von 400 V angeschlossen werden kann. Meistens
hat man aber nicht die Wahl der Netzspannung, weil sie vorgegeben ist, dafür
aber die Wahl der Schaltung des Motors.
Jede einzelne Wicklung dieses
Motors ist für eine Spannung von 230 V ausgelegt. Durch die Stern- oder
Dreieckschaltung ist es jedoch möglich, ihn an einer Spannung von 230 V oder 400
V zu betreiben.
In der Sternschaltung sind die Wicklungen nach folgendem
Schema miteinander verschaltet. (Abb. 3)
Aus dem Bild sind deutlich die
in Sternform zusammengeschalteten Wicklungen zu erkennen, während aus dem Bild
des Klemmenbrettes hervorgeht, wo die Zuleitung anzuschließen und die
Stern-Brücke einzulegen ist. Die Verkettung zwischen der Wicklungsspannung 230 V
und der Netzspannung 400 V beträgt auch hier 1,73 = √3. Bei jeder
anderen Wicklungsspannung muß die Netzspannung in der Sternschaltung um 1,73 = √3 größer sein als die Wicklungsspannung. |
In der Dreieckschaltung sind die Wicklungen nach Schema lt. Abb. 4
miteinander verschaltet.
Aus dem Bild sind deutlich die in Dreieckform
zusammengeschalteten Wicklungen zu erkennen, während aus dem Bild des
Klemmenbrettes hervorgeht, wo die einzelnen Adern der Zuleitung anzuschließen
und die Dreieck-Brücken einzulegen sind.
Bei einem Vergleich der beiden
vorliegenden Schaltungen ist zu erkennen, daß bei einer Netzspannung von 400 V
die Motor-Wicklungen im Stern (Y) und bei einer Netzspannung von 230 V die
Motor- Wicklungen im Dreieck (Δ) geschaltet werden müssen, damit an jeder
einzelnen Wicklung immer eine Spannung von 230 V anliegt.
Allgemein
gesagt heißt das:
Bei zwei Spannungsangaben ist die Sternschaltung für
die höhere und die Dreieckschaltung für die niedrigere Betriebsspannung
anzuwenden.
Eine Drehrichtungsänderung wird durch Vertauschen zweier
Phasen der Zuleitung erreicht. |
 Abb.4 |
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