Außergewöhnliches Licht für ein außergewöhnliches Bauwerk
Im neuen Licht und Glanz präsentiert sich das Brandenburger Tor in Berlin. Das weltbekannte Wahrzeichen der früher geteilten und heute wiedervereinigten Stadt Berlin ist in den vergangenen zwei Jahren grundlegend renoviert und auch mit einem neuen Beleuchtungskonzept des Berliner Ingenieurbüros Volker von Kardorff aufgewertet worden. Für das Licht sorgen Philips MASTER-Colour-Lampen mit keramischem Brenner, für die Anstrahlung der Quadriga wurden Decoflood-Scheinwerfer von Philips AEG Licht eingesetzt.
In den vergangenen Jahren ist das legendäre Bauwerk buchstäblich in die Jahre gekommen. Die Bausubstanz wies zahlreiche Mängel und statische Schäden auf. Technisch galt es daher vor allem, die Standsicherheit zu erhöhen. Zugleich waren umfangreiche Reinigungsarbeiten der Fassade und natürlich auch ein neues Beleuchtungskonzept erforderlich, das der Bedeutung dieses über 200 Jahre alten Wahrzeichens gerecht wird. Mit Licht lassen sich bekanntlich Akzente und architektonische Besonderheiten gezielt in Szene setzen. Das gilt auch für das Brandenburger Tor. Nach der baulichen Renovierung hat das renommierte Berliner Ingenieurbüro Volker von Kardorff eine maßgeschneiderte Lichtplanung vorgelegt. Unaufdringlich und ohne Dominanz positioniert er das Brandenburger Tor zu einem dennoch eleganten und beeindruckenden illuminierten Blickpunkt in der Mitte des Pariser Platzes. Alle verwendeten Leuchtmittel sind Hochdruck-Metall-Halogendampf-Lampen der MASTER-Colour-Serie. Brillantes, warmweißes Licht mit einer hohen Farbstabilität, das sind die Kennzeichen dieser Lampen, die speziell für die hochwertige Beleuchtung im Innen- und Außenraum konzipiert sind. Sie ermöglichen den Anwendern attraktive Beleuchtungslösungen mit kompakten Lichtquellen von hoher Effektivität, mit sehr guten Farbwiedergabeeigenschaften. Entscheidend ist allerdings die sehr geringe Farbdrift der Lampen während der gesamten Lebensdauer. Das war eine wichtige Vorgabe für die Lichtplanung, die eine natürliche und einheitliche Farbwiedergabequalität der Lampen für den hellbeigen Sandsteines forderte. Die anspruchsvolle Illumination der Quadriga wurde durch die Decoflood-Scheinwerfer ermöglicht. Diese Scheinwerferserie ist speziell für die Stadtverschönerung mit Licht konzipiert und zeichnet sich durch hohe Vielseitigkeit und ein attraktives Design aus. Mit rotationssymmetrischen Reflektoren, die präzise Lichtkegel erzeugen, eignen sich besonders zur Betonung von architektonischen Details. Das Brandenburger Tor zählt zu den weltbekanntesten Wahrzeichen. Mit der Teilung Berlins nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Tor zu einem symbolbeladenen Monument, ein abgeriegelter und ummauerter Teilungspunkt von zwei gewaltsam getrennten Stadthälften. Die bewegenden Bilder gingen um die ganze Welt. Ebenso auch seine befreiende Öffnung mit der Wiedervereinigung. Heute betreten die Staatsgäste Deutschlands die Hauptstadt Berlin wieder durch das Brandenburger Tor. Die Einweihung des Bauwerkes erfolgte 1791. Der Architekt Carl Gotthard Langhans hatte den Sandsteinbau geplant, inspiriert von den Propyläen auf der Athener Akropolis. Es entstand aus einem anspruchslosen Tor in der Berliner Stadtmauer. Die aufsitzende Quadriga stellt eine friedensbringende Siegesgöttin mit dem Vierergespann dar und gab übrigens dem nationalen Denkmal den ursprünglichen Namen „Friedenstor“. Das Eiserne Kreuz und der Preußenadler wurden nach den Befreiungskriegen auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm III. hinzugefügt.
|