Die Investitionsgüterindustrie ist eine der am stärksten von Produktpiraterie betroffenen Branchen. Der Umsatzverlust, der den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern entsteht, summiert sich auf 6,4 Milliarden Euro jährlich.
Sich gegen Produktpiraten zu wehren ist nicht trivial. Rechtliche Maßnahmen stehen dabei an erster Stelle. Ergänzend nutzen immer mehr betroffene Unternehmen die Möglichkeiten eines präventiven Plagiatschutzes. Die darunter zu verstehenden organisatorischen und technischen Maßnahmen greifen direkt am Produkt an, um den Nachbau von Ersatzteilen, Komponenten und ganzen Maschinen zu erschweren oder im Idealfall gänzlich zu unterbinden.
Sieben deutsche Unternehmen präsentieren am 27. Februar 2012 im VDMA Frankfurt am Main den Einsatz von Maßnahmen gegen Plagiateure.
Der Anwendertag richtet sich an Fach- und Führungskräfte von VDMA-Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Geschäftsführung, Konstruktion, Vertrieb, Projektmanagement sowie Recht.
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-How-Schutz zeigen auf der Fachausstellung ihre Lösungen und Technologien. Es besteht somit die Möglichkeit, direkt vor Ort die Eignung der präsentierten Lösungen für das eigene Unternehmen einzuschätzen.
Quelle: Elektropraktiker
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