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Wicklungswiderstands-Messung an Trafos

     
Megger GmbH
 

Mit dem neuen Transformator-Ohmmeter MTO210 von Megger prüft man jetzt – gleichzeitig – die Primär- und die Sekundärwicklung an Leistungstransformatoren. Und neuartige Sicherungseinrichtungen machen den Prüfungsvorgang auch noch viel sicherer.

Wicklungswiderstands-Messung an Trafos
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Die meisten Fehler im Trafo werden durch die Wicklungswiderstandsmessung (WRM) erkannt. Die Wicklungswiderstandsmessung wird üblicherweise im Rahmen der Werksprüfung durchgeführt. Sie eignet sich aber auch zur Routineprüfung. Mit dieser Prüfung erkennt man Windungsschlüsse / -unterbrechungen, Verbindungsprobleme und Stufenschalterfehler.

Die Wicklungswiderstandsmessung ist die wichtigste Prüfung an Leistungstransformatoren.

Eine WRM wird üblicherweise mit einem Transformator-Ohmmeter durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein netzbetriebenes, tragbares Gerät, das speziell für die sichere und genaue Messung des Gleichstromwiderstands bei allen Arten von magnetischen Wicklungen entwickelt wurde. Es kann sowohl Wicklungen bei Transformatoren und umlaufenden Maschinen prüfen als auch Niederohm-Messungen an Verbindungen, Kontakten und Steuerkreisen durchführen.

Eine Neuheit des MTO210 ist der Doppelsatz an Potenzialeingängen.

Damit kann man gleichzeitig die Primär- und die Sekundärwicklungen prüfen. Diese Doppelmessung und Doppeleinspeisung hilft, die Messungen außerordentlich zu beschleunigen, wenn Niederspannungswicklungen an großen Dreiphasen-Leistungstransformatoren geprüft werden.

Das Transformator-Ohmmeter MTO210 ist außerordentlich nützlich, wenn die Wicklungen und der Kontaktwiderstand von Stufenschaltern, Vorwähler-Kontakten sowie Spannungsreglern verwendet wird. Diese Maßnahme weist auf verschlissene oder verstellte Kontakte hin und zeigt an, wenn eine der beiden Bedingungen eintrifft. Die Ergebnisse sind einfach zu interpretieren. Üblicherweise sollten Abweichungen der Absolutwerte < 5% und Abweichungen zwischen den Wicklungen einer Seite < 1% sein.

Für die Stufenschalterprüfung ist wichtig, dass der Prüfstrom während des Schaltens eingeschaltet bleibt. Kommt es zu einer Stromunterbrechung, deutet dies auf einen Defekt hin und sollte vom Prüfgerät klar angezeigt werden. Ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist die automatische Entladung, die ein Prüfgerät nach Beendigung des Testes durchführen sollte, bevor die Prüfstromleitungen entfernt werden. Während der Prüfung wird eine große Induktivität mit Gleichstrom geladen. Diese kann bei Stromunterbrechung zu gefährlich hohen Induktionsspannungen führen.

Ein weiterer Punkt für die Sicherheit des Prüftechnikers ist die automatische Entmagnetisierung des Kerns nach der Prüfung. Sonst können Messungen wie eine SFRA verfälscht werden oder es kommt beim Zuschalten zu gefährlichen Inrush-Strömen. Übrigens: Die neue IEEE C57.102 empfielt das Entmagnetisieren ausdrücklich.

 Weiterführende Links
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