2009 setzte die EU eine Regelung in Kraft, die Mindestanforderungen an die Effizienz von Lampen vorgibt.
Die Anforderungen werden seitdem jedes Jahr zum 1. September verschärft. Lampen, die diese Anforderungen nicht erfüllen, dürfen nicht mehr auf den Markt gebracht werden.
Los ging es am 1. September 2009 mit den 100-Watt-Lampen und allen matten Glühlampen. Ein Jahr später verschwanden die 75-Watt-Lampen vom Markt und ab September 2011 dürfen die Hersteller keine 60-Watt-Glühlampen mehr auf den Markt bringen. Ab 2012 werden auch keine 25-Watt-Glühbirnen mehr vertrieben. Vier Jahre später beginnt die letzte Stufe. Halogenlampen niedriger Effizienz werden ab 2016 aus den Verkaufsregalen verschwinden.
Nach den jeweiligen Stichtagen verschwinden die jeweiligen Lampentypen nicht über Nacht aus den Regalen – der Elektro-Handel darf bestehende Lagervorräte noch weiter verkaufen.
Warum ist der Ausstieg wichtig?
Der „Glühlampenausstieg“ leistet einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz: Alleine in Deutschland vermindert sich der CO2-Ausstoß um 4,5 Millionen Tonnen, wenn alle deutschen Haushalte 6o Prozent ihrer Leuchten mit Energiesparlampen ausstatten würden. Laut einer Berechnung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entspricht dies dem CO2-Gesamtausstoß von ca. 1,8 Millionen Mittelklassewagen (bei einer Leistung von 15.000 Kilometer/Jahr).
Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht
|