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KfW und BMU fördern Einsatz von Energiesparlampen in der Ukraine

     
 

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Die KfW fördert im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt und Reaktorsicherheit (BMU) den Einsatz von Energiesparlampen in ukrainischen Schulen und Universitäten. Im Rahmen des Programms ist geplant, bis 2012 voraussichtlich 2 Millionen Glühlampen auszutauschen, was zu einer jährlichen Verringerung des CO2-Ausstoßes um ca. 250.000 Tonnen führen kann. Diese CO2-Verringerungen können in handelbare Zertifikate umgewandelt werden. In einer ersten Phase erwirbt die KfW 15.000 dieser Emissionsgutschriften mit Mitteln des BMU. Die Zertifikate fließen voraussichtlich Anfang 2011 dem BMU als "Rückzahlung" dieser Anschubfinanzierung wieder zu. Durch den Kauf der Emissionsgutschriften wird der ukrainische Lampenhersteller Gazotron-Lux in die Lage versetzt, die Energiesparlampen kostenlos bereitzustellen. Außerdem wird die konzeptionelle Ausarbeitung des Programms unterstützt.

"Das Projekt hilft durch eine innovative Nutzung der projektbasierten Kyoyotomechanismen, breitere Nutzungsmöglichkeiten für Energiesparlampen, die in Europa zum Standard werden, auch in der Ukraine zu erschließen. Ein gewünschter Nebeneffekt ist die Sensibilisierung von Schülern und Studenten für Energiesparmaßnahmen", sagt Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Hintergrund: Kyoto-Mechanismen

Das BMU fördert im Zuge der CDM/JI-Initiative die Nutzung der projektbezogenen Kyoto-Mechanismen, um mit klimafreundlichen Technologien weltweit zusätzliche Emissionsminderungen zu bewirken. Um strategisch bedeutsamen Projekten zum Durchbruch zu verhelfen, kauft das BMU nach den Regeln des Kohlenstoffmarktes in Einzelfällen Zertifikate der Projekte auf. So wird ein Beitrag geleistet, dass diese Projekte, marktwirtschaftlich multiplizierbar sind und nicht öffentlicher Subventionen bedürfen. Das BMU hat zu diesem Zweck die KfW als Mandatar beauftragt.

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Quellenhinweis: www.kfw.de
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